Geocaching

Auf den folgenden Seiten möchte ich ein paar Infos niederscheiben für alle, die noch nicht wissen, was es mit diesem Geocaching auf sich hat, was es mit diesem Tupperdosen im Wald auf sich hat, was man dafür braucht und was man wissen sollte.
Ich werde die Texte gezielt einfach halten, den man kann auch eine Wissenschaft daraus machen. Es gibt ja sogar einen ganzen Schwung Bücher, eigene WiKis und unzählige Seiten darüber.
Darum so einen Tohuwabohu zu machen finde ich im Grunde aber überflüssig, denn im Grunde ist es ganz einfach und mit etwas Menschenverstand kommt der Rest von ganz alleine.
Hier beschreibe ich erstmal kurz und knapp in fünf Punkten die Grundlagen.

1. Worum geht es beim Geocaching?

Es geht einfach gesagt darum, dass man wo einen Behälter sucht in dem ein Logbuch ist.
In dieses Logbuch schreibt man seinen Namen und das Datum als Nachweis, dass man den Cache gefunden hat. Dann logt man seinen Fund noch online auf der entsprechenden Plattform von der man die Koordinaten für den Cache hat.

2. Sind alle Caches gleich?

Nein! Caches unterscheiden sich sehr stark… oder sagen wir, sie können es.
Erstmal gibt es verschiedene Arten von Caches was mit der Methode zu tun hat, wie man diese findet. Das beginnt beim traditionellen (einfach Tradi genannt) wo man direkt die Koordinaten bekommt und am entsprechenden Ort suchen muss, über Multicaches bei denen man über mehrere Stationen zum eigentlichen Ziel kommt. Es gibt Mysterys bei denen man im Vorfeld ein Rätzel lösen muss um an die Koordinaten zu kommen und noch einige weitere Arten die eher selten sind, aber auf die einzelnen Arten gehe ich dann später noch ein.
Weiter werden Caches in Größen unterschieden. Das geht beim Micro los (die bekannte Filmdose zu der ich auch noch etwas schreiben werde) über Small, Regular zum Large.
Die letzte Einteilung ist dann für die Schwierigkeit, diese Unterscheidet man in T (Terrain)  und D (Difficulty). Das ist die T/D Wertung. Ein T1 z.B. liegt irgendwo direkt am Wegesrand wohin man sich bei einem T5 ggf. irgendwo abseilen muss, oder tauchen muss.
Ähnlich also auch bei der D Wertung, ein D1 ist recht offensichtlich und für einen D5 muss man schon ordentlich suchen oder ein sehr kniffliges Rätzel lösen.
Wie man sieht, mit den verschiedenen Arten, den verschiedenen Größen und den verschiedenen Schwierigkeitsstufen ist da schon mal sehr viel Abwechslung geboten und sollte für jeden was bieten.

3. Wo sind Caches im allgemeinen Versteckt?  

Im Grunde überall. Ich würde wetten, ihr seit schon an verdammt vielen Caches vorbei gelaufen ohne es zu ahnen. Wenn man neu dabei ist, ist es oft erschreckend, an wie vielen man täglich vorbeikommt ohne davon gewusst zu haben.
Der eigentliche Grundgedanke beim Geocaching ist es, anderen Leuten schöne, besondere oder anderweitig interessante Ort zu zeigen. Das kann eine schöne Lichtung im Wald, eine nette Wanderhütte, eine Statue, eine Ruine oder was auch immer sein.
Es gibt zwar schon verdammt viele solcher Orte, aber die meisten werden wohl schon mit einem Cache versehen sein. Also wurden immer mehr Caches auch im Urbanen ausgelegt, an Bushaltestellen, Parkbänken, eigentlich über all.
Das hat wieder Vor- und Nachteile  zum einen ist dadurch die Vielfalt an verstecken um einigen gestiegen, zum anderen gibt es dadurch eine fast schon zu hohe Dichte an Caches. Weiter entstanden so auch die Caches der Größe Nano, eine Größe die unter den Cachern sehr gemischte Gefühle aufkommen lässt. Aber auch dazu schreibe ich nochmal extra etwas.

4. Der Inhalt der Caches

In einem Cache muss zumindest schon mal ein Logbuch sein in dem sich der Finder eintragen soll. Dies ist schon mal die Grundvoraussetzung.
Weiter können aber noch einige andere Dinge in einem Cache gefunden werden. Wie schon weiter oben erwähnt gibt es bei den Größen die Größe Regular, und dass hat mit dem Grundgedanken mit dem Spiel zu tun.
Denn neben dem Logbuch können/sollten hier Tauschgegenstände sein. Das kann alles mögliche sein, wobei sich hier über die Jahre Dinge wie Ü-Eier Figuren durchgesetzt haben. Wie gesagt, dass sind Tauschgegenstände, man nimmt eines als Andenken mit und legt dafür etwas anderen (es sollte gleich oder höherwertig sein) rein.
Weiter gibt es die so genannten Reisenden. Das sind Travlebugs oder Coins, diese sind nicht zum behalten! Diese kann man mitnehmen, online loggen und werden dann in einen anderen Cache wieder abgelegt. Einige Reisende haben auch bestimmte Ziele, hier sollte man schauen, ob man zu diesem Ziel beitragen kann oder nicht, und dann überlegen, ob man ihn mitnimmt, oder besser liegen lässt damit ggf. ein anderer helfen kann. Aber auch und gerade zu den Reisenden werde ich noch ausführlich etwas schreiben.

5. Was brauche ich zum Geocaching?

Im Grunde hat man heut zu Tage schon alles was man für den Anfang braucht in seinem Besitz und muss sich nur noch einen Account auf einem der Portale machen.
Als erstes muss man sich auf einem der Portale anmelden, hier gibt es einige, wobei sich geocaching.com mit großen Abstand durchgesetzt hat. Hier bekommt man die Koordinaten für die Caches.
Dazu braucht man im Grunde nur noch ein Smartphone mit GPS (womit ja im Grunde so ziemlich jedes mittlerweile ausgestattet ist) und einen Stift um sich im Logbuch einzutragen.
Man kann sich auch ein GPSr, also ein GPS Gerät kaufen so wie ich es nutze, aber dringend nötig ist dies nicht mehr seit das GPS in den Smartphones immer besser geworden ist.
Für das Smartphone gibt es dann eine ganze Reihe Apps zum Geocaching, ich möchte hier nur erstmal C:Geo erwähnen welche es aber nur für Android gibt. C:Geo hat den Vorteil, dann man damit die Caches von vielen Plattformen runter laden kann. Man kann die Beschreibungen zum Cache offline speichern und auch Offlinekarten verwenden. Dies ist denn von großen Vorteil, wenn man in Regionen unterwegs ist wo man kaum oder gar keinen Netzempfang hat oder man einfach sein Datenvolumen sparen möchte.

 

 

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