Gameserver für ARK:Survival Evolved auf UbuntuServer

Mahlzeit,

wie schon angesprochen, will ich mich in Linux einarbeiten. Aber nicht nur oberflächlich als Benutzer, sondern schon etwas tiefer, gerade Netzwerk- und Servertechnik interessiert mich.
Das liegt zum einen daran, dass ich Vernetzungen irgendwie immer schon interessant fand, zum anderen glaube ich, dass gerade in Zukunft fast alles über Netzwerke bzw das Internet abläuft.
Auch in dieser Hinsicht habe ich mich entschieden, wenn denn die Rentenkasse zustimmt, dass ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker mache.

Aber da trockenes einlasen in die Thematik doch sehr öde ist, und ich der Meinung bin, dass man am besten lernt, wenn man vor Aufgaben steht, habe ich mir eine naheliegende und zugleich für mich nützliche gesucht.

Und zwar ging es hierbei um einen Gameserver für das Spiel ARK:Survival Evolved mit der Total Conversion Primitiv+ auf der Karte TheCenter.
Es gibt massig Anleitungen im Netz, wie man das hin bekommen kann. Leider sind einige veraltet, da sich im den Ordnerstrukturen von ARK wie auch der Serversoftware geändert haben.
Dann hat man öfters Probleme mit den Dateiberechtigungen da man das ganze bitte nicht als RootNutzer anwendet, da dieses immer Sicherheitsrisiken darstellt.

Zudem wollte ich gerne den ArkServerManager nutzen, das ist ein nettes Werkzeug mit der man den Server sehr komfortabel steuern und verwalten lässt.
Auch hierzu gibt es einige Anleitungen im Netz, leider sind auch diese zum Großteil veraltet, da der Funktiosumfang dem ArkServerManager gestiegen ist.
So war es wohl vor einiger Zeit noch nötig, erst die Serverdatein von ARK über die Steamcmd selber runter zu laden, aber in einem bestimmten Verzeichnis. Wenn man dies aber mit der aktuellen Version macht bekommt man alles nicht zum laufen, denn wenn man den ersten und wichtigsten Befehl mit dem ArkServerManager [arkmanager install] ausführen will, bekommt man einen ganzen Schwung Fehlermeldungen bezüglich fehlenden Berechtigungen für einige Ordner. Das liegt nämlich daran, dass dieser Befehl nicht wie man denken könnte den Manager installier, sondern den Server selber.
Wenn man sich nämlich die Config Datei zum ArkServerManager mal genauer anschaut, denn sieht man, dass der Manager bei dem Befehl die Steamcmd öffnet, sich mit Anonymous dort anmeldet und den Server in einen automatisch erstelltes Verzeichnis installiert.
Daher ist es auch wichtig, dass die Steamcmd in einem bestimmten Verzeichnis liegt, da der Manager dort danach sucht.
Und hier ist das nächste Problem bei vielen der Anleitungen.
Bei vielen wird die Installation für Debian/Ubuntu so beschrieben, dass man sich einfach die Steamcmd per „sudo apt-get install steamcmd“ installiert. Aber je nachdem ob man den Nutzer Steam per adduser oder per useradd erstellt kann dieser den Adminpräfix sudo nutzen oder nicht (bei mir natürlich nicht).
Und natürlich, wie es so sein muss, wird die Steamcmd dann auch nicht in den Ordner installiert wo der ArkServerManager drauf verweist.

Ganz ehrlich, selbst wie in der Dokumentation des Werkzeugs auf der Git.hub Seite des Erstellers beschrieben, habe ich das ganze nicht zum laufen bekommen.

Naja, auf solchen Problemen, und gerade aus der Lösung gleichiger lernt man wohl besten würde ich sagen. Auf jeden Fall habe ich das Benutzersystem von Unix/Linux nun verinnerlicht.
Schon mal einen guten Schwung Befehle für Bash und die Shell gelernt und wie man Configdatein sicher bearbeiten kann, wie man Scripe ausführbar macht, wie man Archive packt und komprimiert (natürlich auch in die andere Richtung) und noch ein paar Kleinigkeiten mehr.
Und das beste daran, ich habe jetzt einen eigenen Gameserver auf dem ich mit anderen Spielen kann, und zwar wirklich einen eigenen nicht ein paar gemietete Slots… bin ehrlich, ist irgendwie schon ein geiles Gefühl.

Mal sehen, ggf schreibe ich die Tage mal eine Anleitung, wie ich Steamcmd, den Server und ArkServerManager installiert habe, denn diese Methode klappt bei jeden Linuxsystem. Und ich schreibe auch mal, aus welch alter Hardware man solch einen Server bauen kann, denn die verwendeten Komponenten sollten eigentlich alles schon seit Jahren in den Müll, haben nur schon lange und vergessen im Keller verweilt.

Ich kann nur sagen, dass ich die ganze Sache schon spannend finde, und aber auch überrascht bin, wenn man sich etwas mit der Materie Linux befasst, wie einfach solche Aufgaben sind.

 

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